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18. Mai 2013 |
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Haupthindernis für IT-Mittelstand: Hohe Investitionskosten [01.06.12] +++ Laut einer aktuellen Studie des Bundesverbandes IT-Mittelstand e.V. (BITMi) klagen viele mittelständische IT-Betriebe weiterhin über Hemmnisse und Risiken bei der internationalen Ausrichtung. Der Verein forderte nun die Politik auf, die KMU auf ihrem Weg in die Internationalisierung stärker zu begleiten, damit internationale Erfolgsgeschichten wie die von eBay, Google oder Facebook künftig auch wieder aus Deutschland kommen können.
Zu hohe Investitionskosten und der erschwerte
Zugang zu internationalen Märkten und Kunden sind die beiden Haupthindernisse
für die weitere Internationalisierung des IT-Mittelstandes in Deutschland.
Darauf weist der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) in seiner aktuellen
Studie hin. Demnach sehen 70,6 Prozent der befragten 120 mittelständischen
IT-Unternehmen die Investitionskosten auf internationalem Parkett als zu hoch
an. Über einen erschwerten Markt- und Kundenzugang klagen laut BITMI-Präsident
Dr. Oliver Grün sogar 72,6 Prozent. Die Tatsache, dass das Produkt- und
Leistungsportfolio des IT-Mittelstands häufig eher auf den deutschen Markt
zugeschnitten ist, sehen zudem 69,9 Prozent als problematisch für die weitere
Internationalisierung an.
„Der Schlüssel zur Verbesserung der
internationalen Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland liegt in einem
starken IT-Mittelstand", betont der BITMi-Präsident. Aus diesem Grund müsse
Wachstum und Internationalisierung der mittelständischen IT-Wirtschaft weiter
vorangetrieben werden. Laut Grün unterstreicht die BITMi-Studie jedoch auch,
„dass trotz der fortschreitenden Internationalisierung des deutschen
IT-Mittelstandes viele Betriebe weiterhin über Hemmnisse und Risiken klagen."
Hier ist nach Auffassung des BITMi-Präsidenten die Politik gefragt, die kleine
und mittlere Unternehmen auf ihrem Weg in die Internationalisierung begleiten
solle. Die Unterstützung seitens der Politik sei, so Grün, eine grundlegende
Bedingung für den Aufbau global agierender Unternehmen und für besseres
Entrepreneurship am deutschen IT-Standort. „Dies ermöglicht, dass zukünftig
Global Player wie eBay, Google, Facebook, Twitter und Co. auch wieder aus
Deutschland kommen", ist sich der BITMi-Präsident sicher.
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