IBM kündigt neue Threat Analytics an: Versteckte Angriffe auf die Unternehmenssicherheit identifizieren
[04.05.2012] +++ Mit neuer verhaltensbasierter Analytik zu Bedrohungsszenarien erweitert IBM sein Advanced-Threat-Protection-Portfolio und kann verdächtigen Datenverkehr von infizierten "Zombie"-Computern kenntlich machen. Klassische Schutzmechanismen wie Firewalls bieten dabei keine ausreichende Sicherheit mehr. Erst die kombinierte Analyse verschiedener Faktoren im Datenverkehr kann helfen, Best-Practice-Sicherheitsniveaus zu erreichen
In
dem Maße, wie Unternehmen ihre Netzwerke zunehmend für Smartphones und
erweiterten Social-Media-Zugang öffnen, bieten herkömmliche
Sicherheitslösungen wie Firewalls und Antivirus-Software allein keinen
ausreichenden Schutz mehr. Laut des 2011 IBM X-Force Trend und Risiko Reports
verstärkten Angreifer Social Engineering-Angriffe; das X-Force-Team nahm eine
Steigerung der unbefugten Zugriffe auf mobile Endgeräte um 19 Prozent im Jahr
2011 wahr. Firewalls und traditionelle Security-Produkte helfen wenig gegen
raffinierte Bedrohungen, die bisher unbekannte Techniken verwenden, und die
bereits in eine Organisation eingedrungen sind.
Um
dieses Problem anzugehen, kündigt IBM die „QRadar Network Anomaly Detection
Appliance“ an, die komplexe Netzwerk-Aktivität in Echtzeit analysiert und
Aktivitäten, die sich anders als normal verhalten, feststellt und meldet. Die
Analytik-Lösung kann nicht nur bei eingehenden Angriffen prüfen, sondern auch
ausgehende Netzwerk-Anomalien entdecken, bei denen Malware ein "Zombie"-System
infiziert hat, um Daten aus der Organisation heraus zu senden.
Die
meisten betroffenen Unternehmen wissen nicht, dass sie mit Malware infiziert
sind. Mit verhaltensorientierten Algorithmen analysiert die QRadar Network
Anomaly Detection Appliance verschiedene Daten, die in Kombination auf einen
Angriff hinweisen können - Netzwerk- und Traffic-Ströme, Intrusion Prevention
System (IPS)-Warnungen, System- und Software-Schwachstellen und
Benutzeraktivitäten. Sie quantifiziert mehrere Risikofaktoren, um zu helfen,
die Bedeutung einer Bedrohung sowie den Wert und die Schwachstellen
betroffener Ressourcen zu bewerten.
Durch
die Anwendung der Verhaltensanalyse und Anomalie-Erkennung kann die Appliance
abnormale Ereignisse markieren, wie: Ausgehender Netzwerkverkehr zu Ländern,
in denen das Unternehmen nicht geschäftlich tätig ist. FTP-Datenverkehr in
einer Abteilung, die nicht regelmäßig FTP-Dienste verwendet. Eine bekannte
Anwendung, die auf einem Nicht-Standard-Port oder in Bereichen, in denen sie
nicht erlaubt ist, läuft (z.B. unverschlüsselter Datenverkehr, der in sicheren
Bereich des Netzwerks läuft).
Die
neue QRadar Network Anomaly Detection Appliance nutzt die QRadar Security
Intelligence-Plattform und ist dafür konzipiert, IBM SiteProtector und IBM
Network Security IPS Installationen zu ergänzen. Das neue Gerät empfängt auch
einen Threat Intelligence Feed von der IBM X-Force-Forschung, die einen
Einblick in verdächtige Entitäten des Internets liefert, basierend auf dem
Wissen von mehr als 15 Milliarden Webseiten. Der X-Force IP Reputation Feed
beliefert QRadar Network Anomaly Detection mit einer Echtzeit-Liste der
potenziell bösartigen IP-Adressen - darunter Malware Hosts, Spam-Quellen und
andere Bedrohungen. Wenn das Produkt irgendeine Art von Datenverkehr zu oder
von diesen Seiten sieht, kann es unverzüglich die Organisation informieren und
eine reichhaltige kontextuelle Informationen über die Aktivität bieten.
IBM
Network Security Intrusion Protection System (IPS) mit Hybrid-Schutz
IBM
kündigt zudem die neueste Version des Netzwerk-IPS-Schutzes an. Diese
Funktionalität bietet IBM Kunden die Möglichkeit, vorgegebene IPS-Regeln in
einem populären Open-Source-Format zu erstellen.
IBM
Advanced Threat Protection-Plattform
IBM
kündigt die Advanced Threat Protection-Plattform an. Sie besteht aus IBM
Security Network IPS, IBM SiteProtector und der neuen QRadar Network Anomaly
Detection mit dem neuen X-Force-IP Reputation Feed. Benutzer
können jetzt auf X-Force-Wissen zugreifen, um über ihre QRadar
Verstoßaufzeichnungen und Berichte über Bedrohungen bösartige IP-Adressen zu
identifizieren. Die Lösungen helfen auch, vor Bedrohungen zu schützen, die in
normalem Netzwerkverkehr versteckt sind und helfen verhindern, dass Angreifer
Schwachstellen auf Netzwerk-, Host- und Anwendungsebenen ausnutzen.
Da
Sicherheit zunehmend ein Big Data-Thema wird, ist diese Appliance Teil des
Gesamtansatzes von IBM, Analytics mit Echtzeit-Feeds zu kombinieren, um Kunden
größere Sicherheitsintelligenz zu liefern. IBM bietet eine Reihe von anderen
Security-spezifischen Anwendungen zu individuellen Bedürfnissen.
Verfügbarkeit:
Die QRadar Network Anomaly Detection Appliance mit dem X-Force-IP Reputation
Feed wird voraussichtlich noch in diesem Quartal verfügbar. Das IBM Advanced
Threat Protection-Portfolio außer der QRadar Network Anomaly Detection
Appliance ist bereits jetzt verfügbar und besteht aus vorhandenen und neuen
Produktangeboten.
Weitere
Informationen:
IBM
Deutschland Management & Business Support GmbH
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