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5. September 2010 |
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Basware-Studie: Unklare Finanzprozesse verringern Gewinnmargen [23.07.10] +++ Schwächen im Finanzprozess verursachen unnötige Kosten, so eine globale Umfrage von Basware unter 550 Unternehmen. In 35 Prozent aller Fälle hätten Fehler in Rechnungen und ressortübergreifende Unstimmigkeiten schon einmal dazu geführt, dass Rechnungen unbeglichen blieben. In deutschen Unternehmen liegt diese Zahl sogar bei 39 Prozent. 24 Prozent aller Unternehmen (34 Prozent aller deutschen Unternehmen), mussten schon einmal selbst… aus den gleichen Gründen fehlende Zahlungseingänge hinnehmen. 26 Prozent der befragten Unternehmen haben sogar einmal irrtümlich einen falschen Lieferanten bezahlt.
Durchschnittlich 93.000 Rechnungen bearbeiten die befragten Unternehmen pro Jahr. 7 Prozent (mehr als 6.500) der eingehenden Rechnungen enthalten dabei Fehler. Ein Viertel der befragten Unternehmen (24 Prozent) nennt eine fehlende Kommunikation zwischen Kreditorenbuchhaltung und Einkaufsabteilungen sowie manuelle Prozesse beim Rechnungsmatching als Ursachen. 61 Prozent nannten zudem falsche Preisangaben als Grund. Auch bei der Bezahlung besteht laut Studie Optimierungspotenzial: In den vergangenen zwölf Monaten haben 30 Prozent der Befragten Skonti-Möglichkeiten versäumt, bei 27 Prozent sind sogar Verzugszinsen entstanden. 60 Prozent der Umfrageteilnehmer sind der Meinung, dass die zunehmende Automatisierung dabei helfen kann, Fehler zu vermeiden und 62 Prozent denken, dass dadurch auch die Rentabilität verbessert werden kann. Trotzdem sind Purchase-to-Pay-Prozesse noch immer nur teilweise oder gar nicht integriert.
Fragt man nach zukünftigen Plänen, zeichnet sich folgendes Bild: Laut 44 Prozent werden elektronische Rechnungen in den nächsten fünf Jahren manuelle Papierrechnungen in vollem Umfang ersetzen.
„Nach unseren Recherchen benötigen Firmen im Durchschnitt 18 Tage, um eine Rechnung durch die Kreditorenbuchhaltung zu schleusen", erklärt Frank Wuschech, Geschäftsführer der Basware GmbH. „Automatisierte Finanz- und Beschaffungsprozesse führen nicht nur zu reduzierten Durchlaufzeiten und damit zu Kosteneinsparungen, sondern bieten auch eine bessere Kontrolle darüber, wer Geld ausgibt und wofür - was letztlich auch die Geschäftsprozesse und das Kapitalmanagement verbessert."
Ein typisches Unternehmen in der „Lost in Transaction“-Studie:
- verfügt über elf Vollzeit-Mitarbeiter in der Rechnungsbearbeitung der Kreditorenbuchhaltung - bearbeitet 93.000 Rechnungen pro Jahr - benötigt 18 Tage, um eine Rechnung zu bearbeiten (vom Eingang bis zur Zahlung) - verwendet zwölf Prozent der Rechnungsbearbeitungszeit, um Ausnahmefälle zu klären - empfängt 1 von 5 (19 Prozent) der eingehenden Rechnungen in elektronischer Form - erhält sieben Prozent aller eingehenden Rechnungen mit Fehlern - erhält 58 Prozent der eingehenden Rechnungen auf Grundlage einer Bestellung
Basware
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